Online-Casinospiele sind eine Art des Online-Glücksspiels, wobei die Begriffe oft synonym verwendet werden. Definition von Online-Casinospielen nach dem Glücksspielstaatsvertrag von 2021: „Online-Casinospiele sind virtuelle Nachbildungen von Bankhalterspielen und Live-Übertragungen eines terrestrisch durchgeführten Bankhalterspiels mit Teilnahmemöglichkeit über das Internet.“ Hierzu gehören unter anderem Roulette, Blackjack oder Baccarat. Stand 2025 gibt es in Deutschland nur sehr wenige legale Online-Casinos. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder vergibt Lizenzen zwar für virtuelle Automatenspiele, Online-Poker und Online-Sportwetten, jedoch nicht für Online-Casinospiele. Diese können wählen zwischen dem Monopolmodell, bei dem sie selbst Online-Casinospiele anbieten und dem Konzessionsmodell, bei dem Konzessionen an private Anbieter vergeben werden.
FAQ: Online-Casino ohne Verifizierung
März 2022. Das Gesetz cas casino 5 € einzahlen beschäftigt sich sowohl mit terrestrischem Glücksspiel – also Spielbanken, Spielhallen und Gaststätten – als auch mit dem Online-Glücksspiel. Unter das Online-Glücksspiel fallen dabei Angebote von Online-Sportwetten, virtuellen Automatenspielen, Online-Poker und Online-Casinos. Online-Casino und Online-Glücksspiel werden dabei oft synonym verwendet. Es handelt sich jedoch um zwei unterschiedliche Begriffe. Bisher haben nur einige Bundesländer überhaupt den rechtlichen Rahmen für das Anbieten von Casinospielen geschaffen und sich für ein Modell entschieden.
| Lizenztyp | Beschreibung / Umfang | Geltungsbereich | Maximale Laufzeit |
|---|---|---|---|
| Sportwettenlizenz | Erlaubnis zum Anbieten von Sport- und Pferdewetten (online) | Bundesweit (online) | 5 Jahre |
| Online-Casino-Lizenz | Erlaubnis zum Betrieb von virtuellen Spielautomaten, Tischspielen und Poker | Bundesweit (online) | 5 Jahre |
| Virtuelle Lotterielizenz | Erlaubnis zum Vertrieb von Klassen- und Instantlotterien über das Internet | Bundesweit (online) | Unbefristet (mit Widerrufsvorbehalt) |
| Spielbankkonzession | Erlaubnis zum Betrieb eines landbasierten Casinos (Spielbank) | Bundesland-spezifisch | Bis zu 20 Jahre |
Die Spielbank Bayern (Staatliche Lotterie- und Spielbankverwaltung) erhielt am 15.01.2024 eine Online-Casino Lizenz.
Wie viele Menschen leiden an Spielsucht und wo gibt es Hilfe?
Zugleich gab es aber auch EU-Lizenzen – etwa aus Malta oder Gibraltar – mit denen es möglich war, bundesweit Zugang zu Onlinecasinos zu bekommen. Die unterschiedlichen Regelungen führten zu einem Wirrwarr an Angeboten. Vielen Nutzenden war zudem unklar, was erlaubt war und was nicht. Der Glücksspielstaatsvertrag soll nun Klarheit schaffen und auch die illegalen Angebote zurückdrängen. Lange wurde über die Novellierung gestritten, weil die Sorge groß ist, dass mit einer Legalisierung von Onlinecasinos mehr Menschen spielsüchtig werden könnten.
Staatliche Klassenlotterien (GKL)
Der Staatsvertrag sieht nun vor, dass etwa Liveangebote sowie Tischspiele wie Blackjack, Baccara und Roulette verboten sind. Außerdem bleibt gleichzeitiges Wetten bei mehreren Onlinecasinos illegal. Zudem dürfen die Anbieter in der Zeit von 6 bis 21 Uhr keine Eigenwerbung machen. Die Einhaltung der Regeln wird durch eine gemeinsame Glücksspielbehörde der Bundesländer mit Sitz in Sachsen-Anhalt überwacht. Sportwetten waren schon vorher durch den Glücksspielstaatsvertrag geregelt. Baden-Württemberg hat ebenfalls beschlossen, ein staatlich geführtes Online-Casino zu erlauben.
- Die Zulassung virtueller Automatenspiele (Slots) ist bundesweit einheitlich geregelt.
- Live-Casino-Spiele mit Croupier sind nur in wenigen Bundesländern im Online-Bereich erlaubt.
- Poker-Turniere können sowohl online als auch in Spielbanken lizenziert werden.
- Kommerzielle Spielhallen („Geldspielautomaten“) unterliegen einer separaten kommunalen Erlaubnis.
- Gesellschaftsspiele mit Gewinnmöglichkeit (z.B. Skat-Turniere) benötigen oft eine Ausnahmegenehmigung.
Noch ist dies aber nicht in der White List der GGL, die die legalen Anbieter auflistet, geführt. Schleswig-Holstein entschied sich für das Konzessionsmodell und hat bereits mehrere Lizenzen für Online-Casinos vergeben.
- Ohne Lizenz betriebenes Online-Glücksspiel kann als Ordnungswidrigkeit oder Straftat geahndet werden.
- Die GGL kann Zugangssperren (ISP-Blocking) gegen unerlaubte Anbieter verhängen.
- Geldbußen für unerlaubtes Glücksspiel können bis in den Millionenbereich gehen.
- Banken und Zahlungsdienstleister dürfen keine Transaktionen mit illegalen Anbietern abwickeln.
- Werbung für nicht lizenzierte Anbieter ist grundsätzlich verboten.
Laut Gesetz sind in dem Bundesland folgende Online-Casinos legal (mit Datum der Lizenzvergabe): Trotz erteilter Lizenz sind die Plattformen dieser Anbieter bis Mai 2025 jedoch überwiegend nicht aktiv erreichbar. Auch Nordrhein-Westfalen will auf Basis des Konzessionsmodell Lizenzen für Online-Casinos vergeben. § 22c Abs.
- Die Lizenzkosten setzen sich aus Antrags-, Prüf- und Jahresgebühren zusammen.
- Für eine Sportwettenlizenz können einmalige Kosten im sechsstelligen Bereich anfallen.
- Es wird eine Umsatzsteuer auf Glücksspieleinnahmen in Höhe von 5,3% erhoben.
- Zusätzlich fällt eine Glücksspielabgabe an, deren Höhe je nach Bundesland variiert.
- Für Spielbanken werden zudem kommunale Vergnügungssteuern fällig.
2 Satz 1 des Glücksspielstaatsvertrags sieht eine mögliche Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern bei der Vergabe von Lizenzen für Online-Casinospiele vor. Noch kann hiervon jedoch keine Rede sein.
Online-Casino in Deutschland: Legal seit 2021
Während mit Online-Casinospielen lediglich Bankhalterspiele wie Blackjack, Roulette oder Baccarat gemeint sind, umfasst Online-Glücksspiel sowohl Online-Casinos, als auch Online-Poker, virtuelle Automatenspiele und teilweise auch Online-Sportwetten. Seit dem Inkrafttreten des GlüStV 2021 können sich Anbieter um eine Online-Glücksspiel-Lizenz bewerben. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) überprüft die Angebote und vergibt Lizenzen, wenn sich die Anbieter an alle Vorgaben aus dem Vertrag halten. Ein monatliches Einzahlungslimit von anbieterübergreifend 1.000 Euro (dieses Limit wurde in der Zwischenzeit in Ausnahmefällen erweiterbar gemacht, bleibt aber rechtlich umstritten) Paralleles Spielen bei mehreren Anbietern ist verboten Der Anbieter ist an die zentrale Sperrdatei OASIS angeschlossen Die Höhe der einzelnen Einsätze zum Beispiel bei Slots ist auf einen Euro beschränkt Zwischen den Drehs bei Slots muss eine Pause von fünf Sekunden liegen Anbieter müssen auf Hilfsangebote hinweisen, um Spielsucht zu verhindern bzw. zu bekämpfen Der Anbieter muss einen Panik-Button zur Verfügung stellen, damit sich Spieler selbst kurzzeitig sperren können Nur wenn die GGL überzeugt ist, dass der Anbieter sich an diese und viele weitere Vorgaben hält, wird sie eine Lizenz erteilen und das Angebot für legal befinden. Die GGL vergibt Lizenzen für einzelne Spielarten. Besitzt ein Anbieter also beispielsweise eine Lizenz für virtuelle Automatenspiele, darf er auch nur diese anbieten. Eventuell ebenfalls von diesem Anbieter angebotene Casinospiele wären nach wie vor illegal.
LG Koblenz gibt Klage statt
Mögliche Folgen sind soziale Isolation, Jobverlust, sehr oft Überschuldung, manchmal auch das Abrutschen in Beschaffungskriminalität oder sogar Suizidgedanken. Die Bundeszentrale warnt angesichts der Legalisierung von Onlinepoker und Co deshalb vor der Suchtgefahr und weist auf die bestehenden Präventionsprogramme hin, etwa auf Check dein Spiel, wo viele Informationen zu finden sind und Beratungen angeboten werden. Sie informiert auch auf der Website Spielen mit Verantwortung. Glücksspiel ist ein Milliardengeschäft – und zwar eines, von dem auch der Staat profitiert. Der Fiskus kassierte laut dem Jahresreport der Aufsichtsbehörden 2019 etwa 5,4 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben im erlaubten Glücksspielmarkt.
5. Kundenservice & Lokalisierung
An alkoholbezogenen Steuern seien es im selben Jahr nur rund 3,1 Milliarden Euro gewesen, sagt der Bremer Psychologe Tobias Hayer, der seit vielen Jahren zur Glücksspielsucht forscht. Er kritisiert wie viele andere, dass der neue Staatsvertrag vor allem die wirtschaftlichen Interessen der Anbieter berücksichtige und nicht die des Gemeinwohls. Zwar profitiere der Staat von den Steuereinnahmen, jedoch würden Spielanreize durch das neue Gesetz massiv erhöht. Bis 2021 waren Online-Casinos in Deutschland illegal. Mit Inkrafttreten des neuen Glücksspielstaatsvertrags vom Juli 2021 änderte sich die Gesetzeslage, doch noch immer sind nahezu alle Online-Casinos in Deutschland nicht legal. Für virtuelle Automatenspiele hat die GGL seit April 2022 Lizenzen für weit über 100 Webseiten von rund 40 Anbietern vergeben. Virtuelle Automatenspiele sind auch als Slots bekannt. Ein sehr bekanntes Spiel ist dabei Book of Dead. Die ersten bundesweit gültigen Lizenzen für Online-Poker vergab die GGL im November 2022.
- Die EU-Freizügigkeit gilt nicht uneingeschränkt, nationale Regelungen haben Vorrang.
- Anbieter mit EU-Lizenz (z.B. aus Malta) benötigen für den deutschen Markt eine separate deutsche Lizenz.
- Deutsche Lizenzinhaber unterliegen strengeren Verbraucherschutzauflagen als in vielen anderen EU-Staaten.
- Internationale Kooperationen der Aufsichtsbehörden dienen der Bekämpfung illegalen Glücksspiels.
- Doppelbesteuerungsabkommen können die steuerliche Belastung für internationale Anbieter beeinflussen.
Bisher sind lediglich eine Handvoll Anbieter legal.
Wie Sie Lotterieanbieter finden, denen Sie vertrauen können
Zudem müssen die Casinos einen Panikbutton mit einer 24-Stunden-Sperre für Spieler anbieten. Diesen müssen die Nutzenden selbst betätigen, um sich für 24 Stunden selbst zu sperren. Darüber hinaus müssen die Anbieter ihre Nutzerinnen und Nutzer regelmäßig über Gewinne und Verluste informieren. Eine weitere große Sorge ist, dass viele Minderjährige in den Onlinecasinos spielen. Das soll durch die zwingende Registrierung über einen Nutzeraccount verhindert werden.
Glücksspiel-Lizenz in Deutschland
Nur Personen über 18 Jahre dürfen ein Spielkonto erhalten. Der Altersnachweis wird über eine Identifizierung und Authentifizierung erbracht. Eine Glücksspielsucht oder problematisches Glücksspielverhalten haben einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zufolge rund 430.000 Menschen in Deutschland. Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass die Dunkelziffer viel höher liegt. Zu den Risikogruppen gehören junge Männer zwischen 18 und 25 Jahren, insbesondere wenn sie einen Migrationshintergrund oder ein eher niedriges Einkommen haben. Auch Sportwetten fallen unter das Online-Glücksspiel. Entsprechende Lizenzen vergab die GGL bereits seit Oktober 2020.
Wohltätigkeit und Umweltschutz
Online-Casinos und Online-Glücksspiel werden oft synonym verwendet. Dies entspricht jedoch nicht der gesetzlichen Definition. Online-Casinospiele sind nur eine Art von Online-Glücksspiel Zu Online-Casinospielen gehören zum Beispiel Roulette und BlackJack, jedoch keine Slots Für die Lizenzierung von Online-Casinos sind die Bundesländer zuständig, nicht die GGL Nur sehr wenige Online-Casinos sind bisher in einzelnen Bundesländern legal Am 01. Juli 2021 trat der neue Glücksspielstaatsvertrag (GlüStV 2021) in Kraft. Aktuell gültig ist die geänderte Version vom 24. Das Angebot von etwa 30 Webseiten ist inzwischen im gesamten Bundesgebiet legal. Hier können Sie prüfen, welche Online-Casinos in Deutschland legal sind: Im Netz finden sich unzählige illegale Anbieter von Online-Casinos. Oft bieten diese lediglich virtuelle Automatenspiele an und gar keine Casinospiele im gesetzlichen Sinne.
Lotterien vor Ort und online
Neu ist für die Anbieter mit der Reform allerdings, dass auch sie eine Glücksspiellizenz beantragen müssen, wenn sie Onlinewetten anbieten. Viele große Anbieter wie Tipico, bwin und BildBet haben die deutsche Sportwettenlizenz aber bereits frühzeitig erhalten. Neu ist jedoch, dass aktive Sportprofis nicht für die Wettanbieter werben dürfen. Für das staatliche Lotto ändert sich hingegen kaum etwas. Die offiziellen Lotto-Anbieter hatten schon zuvor von den Landeslotteriegesellschaften eine glücksspielrechtliche Erlaubnis.
Lotterieeinnehmer der GKL
Onlineglücksspiele sind ein Risiko, denn viele Menschen können völlig unbeobachtet zocken, was in Spielhallen und Casinos immerhin nicht ganz so hemmungslos möglich ist. Damit sich Menschen durch Spielsucht nicht überschulden, gibt es künftig ein anbieterübergreifendes Einsatzlimit von 1.000 Euro pro Monat. Auch müssen sich alle Spielerinnen und Spieler mit einem Account einloggen – so soll verhindert werden, dass die Nutzenden anonym spielen. Außerdem wurde eine bundesweite Sperrdatei eingeführt, ähnlich wie die, die es heute schon bei Spielbanken und Spielhallen gibt. Mit ihr soll verhindert werden, dass sich gefährdete Personen erneut oder bei anderen Plattformen anmelden können.
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